Allgemeine Geschäftsbedingungen

 

§1 Vertragsgegenstand

  1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte der mamooth UG, im weiteren Verlauf „Agentur“ genannt, mit ihren Vertragspartnern (im Folgenden „Auftraggeber / Kunde“ genannt). Von dieser Geschäftsbedingung abweichende Bedingungen des Kunden werden von der Agentur ausschließlich nach gesonderter und schriftlicher Anerkennung akzeptiert.
  2. Sämtliche Vereinbarungen, die zwischen der Agentur und dem Auftraggeber zum Zwecke der Durchführung eines Projektes getroffen werden, bedürfen der Schriftform – dies gilt auch für Änderungen, Ergänzungen oder Nebenabreden.
  3. Diese Geschäftsbedingungen gelten auch für alle künftigen Geschäftsbeziehungen mit dem Kunden, auch wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.
  4. Das Dienstleistungsspektrum umfasst Service- und Beratungsdienstleistungen – insbesondere (Print-/ Non-Print Design, Ausstellungen & Messe, Marketingberatung, Video und Multimedia, App-Entwicklung) einschließlich Planung, Gestaltung und Durchführung von Marketing-Maßnahmen aller Art.

 

§2 Angebote

  1. Die Grundlage für ein Angebot bildet das vom Kunden auszuhändigende Briefing. Sollte dieses Briefing mündlich oder fernmündlich erfolgen, so erstellt die Agentur über den Inhalt des Briefings ein Re-Briefing, welches dem Kunden innerhalb von 5 Werktagen übergeben wird. Dieses Re-Briefing wird automatisch zum Vertragsbestandteil, sollte der Kunde nicht innerhalb von weiteren 5 Werktagen widersprechen.
  2. Die Angebote der Agentur sind freibleibend, unverbindlich und 30 Tage lang ab Angebotsdatum gültig. Eine Auftragsbestätigung seitens des Kunden ist schriftlich zu erfolgen.
  3. Nebenabreden werden nur wirksam, sofern sie schriftlich festgehalten wurden.

 

§3 Leistungsgegenstand

  1. Die Agenturpflichten ergeben sich aus dem vom Kunden unterzeichneten Angebot. Hierbei übernimmt die Agentur sowohl die Konzeption der vereinbarten Leistung, als auch deren kaufmännische und organisatorische Umsetzung.
  2. Keine Gewähr übernimmt die Agentur für die rechtliche Zulässigkeit der an sie übertragenen Projekte oder Aktionen, jedoch ist sie bemüht, gesetzliche Richtlinien einzuhalten bzw. im Zweifelsfall fachlichen Rat einzuholen.

 

§4 Preise

  1. Die im bestätigten Angebot schriftlich festgehaltenen Preise zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer sind maßgebend und verstehen sich ohne Skonto oder sonstige Nachlässe.
  2. Entwürfe, Reinzeichnungen, Reinlayouts, Konzepte, Texte und elektronische Medien bilden zusammen mit der Einräumung der Nutzungsrechte eine einheitliche Leistung.
  3. Entwürfe, die geliefert, aber vom Kunden nicht in Anspruch genommen wurden, bzw. er sich für einen anderen Dienstleister entscheidet, müssen in jedem Fall vergütet werden. Dabei entspricht die Vergütung 50% der Gesamtleistung der Konzeptionsphase.
  4. Sollte für eine Leistung oder Teilleistung keine Vergütung vereinbart worden sein, wird dies umgehend nachgeholt und schriftlich im Angebot nachgetragen.
  5. Kosten, die die Agentur für die Produktion von Materialien verauslagt haben, werden an den Kunden nach vorheriger Absprache weitergegeben.

 

§5 Zahlungsbedingungen

  1. Die im Angebot festgehaltene Vergütung ist nach der Abnahme des Projektes fällig. Hierfür wird von der Agentur eine Rechnung ausgestellt, die binnen 14 Tage nach Erhalt zu zahlen ist. Sollte das Projekt aus einzelnen Leistungsblöcken bestehen, kann eine entsprechende Teilzahlung nach der Abnahme des jeweiligen Blocks erfolgen.
  2. Bei Projekten, die mehr als einen Monat in Anspruch nehmen, bzw. eine hohe finanzielle Vorleistung seitens der Agentur erfordern, erfolgt die Zahlung abschlagsweise zum Monatsende.
  3. Sollte das Zahlungsziel überschritten worden und auch nach zweimaliger Zahlungserinnerung keine Zahlung eingegangen sein, behält sich die Agentur das Recht vor, ohne Ankündigung vom Vertrag zurückzutreten und diesen zu 100% zu berechnen. Im Falle von verauslagten Kosten, kommen diese hinzu.

 

§6 Eigentumsvorbehalt

  1. Solange die Abschlussrechnung nicht beglichen ist, bleiben die Leistungen, Nutzungsrechte und gelieferten Waren im Besitz der Agentur. Dieses vorbehaltene Eigentum gilt als Sicherung der Forderung.
  2. Kundenseitige Einnahmen, die aus dem Weiterverkauf noch nicht bezahlter Waren oder Dienstleistungen der Agentur resultieren, müssen bis zur Höhe des Rechnungsbetrages an sie abgetreten werden.

 

 §7 Sonderleistungen und Nebenkosten

  1. Eine kundenseitige Änderung von Projekten, die den Entwurfsstatus überschritten haben und bereits in der Umsetzungsphase sind, werden entsprechend dem Preismaßstab des Auftrages und nach vorheriger Absprache mit dem Kunden berechnet.
  2. Die Agentur ist berechtigt, notwendige Fremdleistungen im Namen und für Rechnung des Auftraggebers zu bestellen. Hierzu werden der Agentur vom Auftraggeber entsprechende Vollmachten erteilt.
  3. Für die reibungslose Koordination von Fremdleistungen, erhebt die Agentur eine Gebühr in Höhe von 15% des Arbeitsvolumens der vergebenen Fremdleistung.
  4. Materialkosten, sowie Reisekosten und Spesen, die im Zusammenhang mit dem Auftrag stehen, werden nach vorheriger Absprache vom Auftraggeber erstattet.

 

§8 Korrektur, Produktion, Produktionsüberwachung, Produktionsleitung und Belegmuster

  1. Eine Produktionsüberwachung / -leitung seitens der Agentur, bedarf gesonderter Verträge und berechtigt die Agentur, nötige Entscheidungen bei der Produktion nach eigenem Ermessen zu treffen.
  2. Die Agentur haftet nicht für Fehler, es sei denn sie wurden durch eigenes Verschulden und/oder grobe Fahrlässigkeit hervorgerufen. Dies gilt auch für den Diebstahl oder die Zerstörung von Ausrüstung, die der Agentur vom Kunden zur Verfügung gestellt wurden. Die Nachweispflicht liegt in jedem Fall beim Auftraggeber.
  3. Produzierte und von der Agentur erstellte Projekte gehen zu Referenzzwecken zu einer kleinen Stückzahl (nach Absprache) unentgeltlich in deren Besitz über. Dabei ist die Agentur berechtigt, diese Muster zur Eigenwerbung frei zu verwenden. Ebenfalls erlaubt ihr der Auftraggeber, Referenzarbeiten in Präsentationen, sowie auf der eigenen Website und in Social Media Kanälen zu zeigen.
  4. Sollte schriftlich nichts anderes vereinbart sein, ist die Agentur ebenfalls berechtigt, den Kunden nach Beendigung des Auftrages öffentlich zu nennen und in den oben genannten Plattformen zu darzustellen.
  5. Bevor ein Projekt in die Produktion geht (bzw. Online – Live geschaltet wird), erhält der Kunde ein Viewfile, was es auf die inhaltliche Richtigkeit, sowie auf Tippfehler zu überprüfen gilt. Ein Fehler oder eine Änderung ist der Agentur unverzüglich mitzuteilen. Sollte innerhalb von 5 Werktagen kein kundenseitiges Feedback eingegangen sein, so gilt das Viewfile als mangelfrei und wird in die Produktion gegeben. Die Haftung für die Richtigkeit liegt hierbei beim Kunden.

 

§9 Haftung

  1. Die Agentur verpflichtet sich Projekte nach bestem Wissen und Gewissen abzuwickeln, firmeninterne Unterlagen, sowie Vorlagen und unveröffentlichte Inhalte sorgsam zu behandeln und diese geheim zu halten. Die Weitergabe an Dritte erfolgt ausschließlich durch eine schriftliche Einverständniserklärung seitens des Auftraggebers.
  2. Für entstandene Schäden haftet die Agentur ausschließlich nur bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit mit einem maximalen Schadensersatz in Höhe des Materialwertes.
  3. Die Auftragnehmer notwendiger Fremdleistungen sind keine Erfüllungsgehilfen der Agentur. Auch hier haftet sie lediglich im Falle grober Fahrlässigkeit für deren Erfüllungsgehilfen nach § 8.1 BGB.
  4. Projekte, Projektabschnitte, Entwürfe etc. werden auf Kosten und Gefahr des Auftraggebers versandt. Sobald eine Sendung an das Transportunternehmen übergeben wurde, trägt der Kunde die Gefahr. Dies gilt auch für Teillieferungen oder Rücksendungen.
  5. Für Transportschäden übernimmt die Agentur keinerlei Haftung – diese liegt beim jeweiligen Transportunternehmen.
  6. Nach der schriftlichen Freigabe von Entwürfen, Layouts, Texten etc. seitens des Kunden, übernimmt dieser die Verantwortung für sämtliche Inhalte.
  7. Im Falle einer gerichtlichen oder außergerichtlichen Anklage aufgrund der Verwendung von durch den Kunden bereitgestellten Daten, erklärt dieser sich bereits heute rechtsverbindlich, die Agentur vollkommen Schad- und klaglos zu halten und sämtliche Kosten nach erster Aufforderung zu ersetzen. Auch versichert der Auftraggeber für sämtliche von ihm zur Verfügung gestellten Daten (Claims, Logos, Bilder, Videos, Texte, etc.) weltweit uneingeschränkte und unbefristete Nutzungsrechte zu besitzen.
  8. Unabhängig der Art, sind der Agentur Beanstandungen innerhalb von 5 Werktagen nach Übermittlung des Projekts / der Leistung schriftlich mitzuteilen. Nach diesen 5 Werktagen gilt alles als mangelfrei abgenommen. Beanstandungen, die nach dieser Frist gemeldet werden, können (besonders bei einem offensichtlichen Mangel) von der Agentur abgewiesen werden. Eine Verwendung mangelhafter Leistungen darf bis zur Aufklärung nicht erfolgen. Bei Beanstandung besteht lediglich das Recht auf Nachbesserung oder Ersatzlieferung (nach Ermessen der Agentur) bis zu einer Höhe des Auftragswertes.

 

§10 Leistung Dritter

  1. Der Kunde ist verpflichtet, freie Mitarbeiter oder Dritte, die von der Agentur zur Durchführung des Auftrages eingesetzt werden, im Zeitraum von 12 Monaten nach Abschluss des Projektes nicht ohne Mitwirkung der Agentur unmittelbar oder mittelbar mit Projekten zu beauftragen.

 

§11 Gestaltungsfreiheit und Vorlagen

  1. Für das Projekt besteht eine Gestaltungsfreiheit, was eine Reklamation der künstlerischen Gestaltung ausschließt.
  2. Während oder nach der Entwurfsphase hat der Kunde die Möglichkeit, bis zu zwei weitere Entwürfe anfertigen zu lassen. Alle weiteren Entwürfe sind mit Mehrkosten zur Last des Auftraggebers verbunden.
  3. Verlangt der Kunde nach der Entwurfsfreigabe eine Änderung am finalen Produkt, so hat er auch diese Mehrkosten zu tragen.
  4. Weiterhin versichert der Auftraggeber, dass er sämtliche Rechte an den der Agentur übergebenen Vorlagen besitzt. Er stellt sie außerdem von Ersatzansprüchen Dritter frei, sollte er entgegen dieser Versicherung, diese Rechte doch nicht besitzen.

 

§12 Erwähnungsanspruch

  1. Die Agentur ist dazu berechtigt, sich auf sämtlichen Werbemitteln und Werbemaßnahmen branchenüblich als Urheber zu nennen, ohne dass dem Kunden dadurch ein Entgeltanspruch zusteht.

 

§13 Liefer- und Abgabetermin

 

  1. Die Agentur ist bestrebt, vereinbarte Termine und Fristen genaustens einzuhalten, allerdings kann sie keine Haftung für Versäumnisse oder Lieferschwierigkeiten von für den Auftrag relevanten Fremddienstleistungen übernehmen.
  2. Abgabetermine können nur dann von ihr eingehalten werden, wenn der Auftraggeber die ihm genannten Fristen zur Anlieferung von Daten (Briefings, Material, Freigaben) einhält und seiner Mitwirkungspflicht im erforderlichen Maße nachkommt.
  3. Durch inkorrekte, unvollständige oder nachträglich geänderte Angaben und Informationen, bzw. zur Verfügung gestellten Unterlagen entstandene Verzögerungen und Kostenerhöhungen, können nicht zu Lasten der Agentur fallen. Resultierende Mehrkosten übernimmt der Auftraggeber.
  4. Bei Nichteinhaltung von Terminen hat der Kunde das Recht seine ihm gesetzlich zustehenden Rechte geltend zu machen, jedoch erst, wenn er der Agentur eine Nachfrist von mindestens 14 Tagen gewährt hat. Diese Frist beginnt ab dem Zeitpunkt, ab dem der Auftraggeber der Agentur schriftlich ein Mahnschreiben zukommen lässt.
  5. Die Pflicht Schadensersatz zu leisten, besteht lediglich bei agenturseitigem Vorsatz oder grober Fahrlässigkei. Weitergehende Ansprüche sind ausgeschlossen.
  6. Höhere Gewalt, Krieg, Aufruhr, Streik, Aussperrung und unverschuldete erhebliche Betriebsstörungen verlängern die jeweiligen Fristen um die Dauer der durch diese Umstände bedingten Leistungsstörungen zuzüglich weiterer 2 Wochen.
  7. Ereignisse, die nicht abwendbar oder vorhersehbar sind – dazu zählt auch die Verzögerung durch Fremddienstleister – entbinden die Agentur ebenfalls von der Einhaltung des vereinbarten Termins.
  8. Falls eine Verzögerung der Durchführung aus Gründen eintritt, die der Auftraggeber zu verschulden hat, kann die Agentur eine angemessene Erhöhung der Vergütung verlangen. Auch ist sie berechtigt Schadensersatzansprüche zu stellen, sofern hier Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit seitens des Auftraggebers vorliegt. Die Geltendmachung eines weitergehenden Verzugsschadens bleibt davon unberührt.

 

§14 Kundenrücktritt

  1. Eine kundenseitige Stornierung des Auftrages ist nur mit schriftlichen Zustimmung der Agentur möglich.
  2. Beim Inkrafttreten einer Stornierung, behält sich die Agentur das Recht vor, erbrachte Leistungen und angefallene Kosten, sowie eine Stornogebühr in Höhe von 50% des noch nicht verrechneten Auftragswertes des Gesamtprojekts zu berechnen – darin sind entstandene Aufwendungen und entgangener Gewinn enthalten.
  3. Bei einer Stornierung vor Beginn eines Projektes, berechnet die Agentur dem Kunden folgende Prozentsätze vom ursprünglich vertraglich geregelten Honorar:
  • Bis 4 Wochen vor Beginn   – 20%
  • Von 4 bis 2 Wochen vor Beginn – 25%
  • Ab 2 Wochen vor Beginn   – 30%

 

§15 Urheberrecht

  1. Sämtliche Medien (Entwürfe, Konzepte, Layouts, Logos etc.), die für den Auftraggeber angefertigt werden, unterliegen Urheberrecht der Agentur. Eine Weitergabe, bzw. Weiterverarbeitung dieser Medien bedarf ihrer schriftlichen Zustimmung.
  2. ALLE Urheberrechte, die mit dem Projekt in Verbindung stehen, verbleiben bei der Agentur. Lediglich die festgelegten Nutzungsrechte, werden an den Auftraggeber nach Abschluss des Projekts übertragen. Nutzungsrechte an Arbeiten, die bei Beendigung des Vertrages noch nicht bezahlt oder im Falle der Abrechnung auf Provisionsbasis noch nicht veröffentlicht worden sind, verbleiben vorbehaltlich anderweitig getroffener Abmachungen bei der Agentur.
  3. Arbeiten, die von der Agentur angefertigt werden, dürfen weder vom Kunden, noch von vom Kunden beauftragte Dritte im Original oder bei der Reproduktion geändert werden. Jede Nachahmung, auch von einzelnen Teilen, ist unzulässig und wird bei Zuwiderhandlung mit einem zusätzlichen Honorar in mindestens der 2,5 fachen Höhe des ursprünglich vereinbarten Honorars berechnet.
  4. Eine Übertragung der Nutzungsrechte an Dritte ist – soweit nicht vorher anders vereinbart – honorarpflichtig und benötigt die Einwilligung der Agentur.

 

§16 Schlussbestimmung

  1. Bei Außerkraftsetzen einzelner Bestimmungen (durch gesetzliche oder gerichtliche Urteile), bleiben die übrigen Bestimmungen unberührt und behalten ihre Gültigkeit. Anstelle der unwirksamen Passagen tritt dann die gesetzliche Neuregelung in Kraft.
  2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Hamburg.
  3. Änderungen oder Zusatzleistungen dieser Vereinbarung bedürfen der Schriftform.

 

Hamburg, 26.04.2018